Die ungerechte Verteilung der GEZ Beiträge

Die ungerechte Verteilung der GEZ Beiträge

Ein Vorschlag aus der Fraktion der Linken sorgte für einigen Wirbel. Um Geringverdiener zu entlasten, sollen Gutverdiener einen höheren Beitrag zahlen. Aktuell können sich Hartz-IV-Empfänger und Studenten ohne festes Einkommen von den Gebühren befreien lassen. Allerdings muss ein Nachweis von Bedürftigkeit vorliegen. Wer als fleißiger Student einen Euro zuviel verdient, muss zahlen.
Der Weg der Ausnahmeregelung ist gespickt von bürokratischen Anträgen. Eine Neustrukturierung, die Bedürftige automatisch befreit, würden Ämter und Gerichte entlastet.


 

Die Grundversorgung in Zahlen

Die Grundversorgung in Zahlen

Wie die Zeitung „Welt“ berichtet, sind allein seit Frühjahr 2016 Beitragskonten in Höhe von 4,5 Millionen im Mahnverfahren oder in der Vollstreckung. Bis zum April 2016 wurden 30 Verfahren in unterschiedlichen Instanzen geführt, doch bisher ohne Erfolg. Insgesamt mussten deutsche Steuerzahler im Jahr 2015 ca. 8,13 Milliarden Euro für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen. Im Vergleich dazu arbeitet ein durchschnittlich verdienender Arbeitnehmer 5 Tage im Jahr ausschließlich für die Rundfunkanstalten und den damit entstehenden Stromumlagen.