Drei Jahre GEZ-Gebühr zurückbekommen? So geht’s

Drei Jahre GEZ-Gebühr zurückbekommen? So geht’s

Dank der neuen Regelung vom 01.01.2017 können Anträge auf Befreiung bzw. Ermäßigung der GEZ-Gebühr auch rückwirkend beantragt werden. Die Verbraucher, Vereine und Verbände können nun von den letzten drei Jahren profitieren.

Die Befreiung bzw. Ermäßigung gilt für:

- Sozialhilfeempfänger

- Ältere Menschen mit Grundsicherung

- Menschen mit Grundsicherung bei Erwerbsminderung

- Sozialgeldempfänger und ALG II-Empfänger,

- Alleinlebende mit BAföG, Berufsausbildungsbeihilfe , Ausbildungsgeld

- Sonderfürsorgeberechtigte

- Menschen mit Pflegegeld und Pflegezulagen

- Menschen mit Blindenhilfe

- Vereine, die sich mit finanziell schlechter gestellte Menschen auseinander setzen

Um die Befreiung zu beantragen, müssen sie ein Formular auf der Website des „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ ausfüllen.

Als Nachweis muss ein Bewilligungsschein einer Behörde vorliegen. Dieser muss beim Beitragsservice der Rundfunkanstalten eingereicht werden. Seit der neuen Regelung reicht eine Kopie des Bescheids, da in der Vergangenheit einige Originale verloren gegangen sind.

Inkassofirmen treiben GEZ-Gebühr ein

Inkassofirmen treiben GEZ-Gebühr ein

Die Stimmen aus dem Volk werden lauter und konsequenter. Schon über 1,4 Mio. boykottieren die GEZ-Gebühr und scheuen nicht vor der Zwangsvollstreckung. Der nächste Schachzug der Rundfunkanstalten sieht deshalb die Beauftragung von privaten Dienstleistern vor. „Inkassofirmen treiben GEZ-Gebühr ein“ weiterlesen

GEZ: Trotz Überschuss keine Gebührensenkung

GEZ: Trotz Überschuss keine Gebührensenkung

Am 29. Oktober versammelten sich die Minister der Länder in Rostock um über die Zukunft des Rundfunkbeitrages zu entscheiden. 30 Cent weniger war der Vorschlag der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF), die mehrheitlich abgelehnt wurde. Die zukünftigen Mehreinnahmen sollen auf ein Sperrkonto fließen, um die drastische Gebührenerhöhung 2021 auf 19,40 € zu kompensieren. Die Begründung seien steigende Kosten.

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Die ungerechte Verteilung der GEZ Beiträge

Die ungerechte Verteilung der GEZ Beiträge

Ein Vorschlag aus der Fraktion der Linken sorgte für einigen Wirbel. Um Geringverdiener zu entlasten, sollen Gutverdiener einen höheren Beitrag zahlen. Aktuell können sich Hartz-IV-Empfänger und Studenten ohne festes Einkommen von den Gebühren befreien lassen.

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Die Grundversorgung in Zahlen

Die Grundversorgung in Zahlen

Wie die Zeitung „Welt“ berichtet, sind allein seit Frühjahr 2016 Beitragskosten in Höhe von 4,5 Millionen im Mahnverfahren oder in der Vollstreckung. Bis zum April 2016 wurden 30 Verfahren in unterschiedlichen Instanzen geführt, doch bisher ohne Erfolg.

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