Stiftung

Warum gibt es die Stiftung Medienopfer e.V.

Die Medien liefern in unserer heutigen Informationsgesellschaft einen unschätzbar wichtigen Beitrag, sie sind ein Stützpfeiler der Demokratie und beeinflussen in einem hohen Maß die gesellschaftlichen Entwicklungen. Doch gleichzeitig gibt es einen Konkurrenzkampf zwischen den Redaktionsstuben. Und längst geht es nicht mehr darum, die Meldungen nur schneller zu veröffentlichen. Der Kampf um die Quote kennt häufig zwei Opfer. Dies sind zum einen die Qualität der Berichterstattung und zum anderen diejenigen, die von den Meldungen betroffen sind.  Häufig wird die Unzulässigkeit der Berichterstattung genauso in Kauf genommen, wie die Unrichtigkeit der Meldung.  Der kalkulierte Rechtsmissbrauch lohnt sich leider, da die Rechtsprechung den Opfern zwar häufig unterstützend zu Hilfe kommt, aber die erlittenen Schäden oft kaum reparabel sind. Das Internet und seine technischen Möglichkeiten, einschließlich der weltweiten Vernetzung, vergrößern dieses Problem.

Die Stiftung Medienopfer e.V. hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, sich für einen besseren Opferschutz einzusetzen. Es sollen die Rechte der Betroffenen geachtet und ethische Prinzipien nicht für die Quote geopfert werden. Wo dies nicht gewährleistet ist, schauen wir nicht tatenlos zu, sondern reichen den Medienopfern die Hand.
Laut oder leise – wir können beides.